Anlässlich des Goldbacher Herbstmarktes am Tag der deutschen Einheit, Mittwoch, 3. Oktober hat unsere Beratungsstelle in Goldbach geöffnet.

Während des bunten Markttreibens im Zentrum von Goldbach ist auch das Team von Care für Sie da.

Unsere Beratungsstelle des ambulanten Pflegedienstes in der Hauptstraße 1 ist in der Zeit von 11 bis 18 Uhr für Sie geöffnet. Das kompetente Pflegeteam von Care beantwortet Ihre offenen Fragen hinsichtlich häuslicher Krankenpflege nach SGB V, Pflegesachleistungen nach SGB XI, Verhinderungspflege nach §39 SGB XI und Betreuungs- und Entlastungsleistungen nach §45 SGB XI.
Gerne beraten wir Sie auch und geben Hilfestellung, wenn Sie einen Angehörigen selbst zu Hause pflegen.

Neben der fachlichen Beratung gibt es mit Helium gefüllte Luftballons für unsere kleinen Gäste und für die Großen bieten wir eine kostenlose Blutzucker- und Blutdruckmessung an.

 

Hier nun noch ein paar Fakten zum Blutzuckerspiegel:

Der Blutzuckerwert wird in den Einheiten mmol/l oder mg/dl angegeben und bezeichnet die Konzentration des Zuckers Glukose im Blutplasma. Glukose spielt eine der wichtigsten Rollen bei der Energieversorgung des Menschen, sowohl als direkter Energielieferant als auch als Grundstoff zur Energiespeicherung in Form von Fetten oder Glykogen.
Der Blutzucker muss auf einem einigermaßen konstanten Pegel im Blut gehalten werden, damit eine kontinuierliche Energieversorgung des Körpers gewährleistet ist. Der Wert sollte nüchtern zwischen 60 und 100mg/dl (=3,3 und 5,6 mmol/l) liegen. Ist der BZ-Wert darüber spricht man von einer Überzuckerung, darunter von einer Unterzuckerung.
Das Gehirn und die roten Blutkörperchen können ihren Energiebedarf nicht bzw. nur zu einem geringen Anteil durch andere Energielieferanten decken. Sie sind somit auf eine ausreichende Blutzuckerkonzentration angewiesen.
Im Organismus sind die beiden Hormone Insulin und Glukagon für die Einstellung des Blutzuckerspiegels von Bedeutung und regeln die Konzentration in einem komplexen Mechanismus.
Führt man dem Körper mit der Nahrung Glukose (enthalten in den meisten Kohlenhydraten) zu, die ins Blut gelangt, so steigt der Blutzuckerspiegel zunächst einmal an. Der Anstieg hat ab einem bestimmten Schwellenreiz eine Freisetzung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse zur Folge. Das Insulin bewirkt, dass die neu aufgenommene Glukose in die Zellen (nur Nervenzellen sind völlig insulinunabhängig) gelangen kann, insbesondere in Muskel- und Leberzellen. Hier wird sie entweder direkt verstoffwechselt oder aber insulingestützt in Energiespeicherformen umgewandelt.
Bei einer Hungerphase hingegen fällt der Blutzuckerpegel ab. Hier wird Glukagon, ebenfalls aus der Bauchspeicheldrüse, freigesetzt.
Glukagon wirkt als Gegenspieler zu Insulin und bewirkt eine vermehrte Freisetzung von Glukose aus den Energiespeichern ins Blut um den Spiegel zu erhöhen und somit eine ausreichende Glukoseversorgung zu gewährleisten.
Auch die „Stresshormone“ Adrenalin und Noradrenalin sowie Nebennierenrindenhormone wie Cortisol bewirken einen raschen Blutzuckeranstieg.